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VW - QUO VADIS ?

Volkswagen, einer der größten deutschen Konzerne befindet sich in einer
gefährlichen Krise.Betroffen sind sowohl Aktionäre, als auch Autokäufer. Der Verein Anlegerschutzanwälte e.V. , der die Interessen der Verbraucher und Kleinanleger vertritt veröffentlicht dazu :

"Nach dem bekannt wurde, dass Volkswagen bei 11 Millionen Fahrzeugen mit Dieselmotor eine spezielle Software eingebaut hat, die die Ergebnisse bei Abgasmessungen manipuliert, brach der Kurs der VW-Vorzugsaktie innerhalb von 2 Tagen um mehr als 40% ein. Inhaber von VW-Aktien oder Derivaten auf VW-Aktien sollten prüfen lassen, ob ihnen Schadensersatzansprüche wegen der erlittenen Kursverluste zustehen.

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SPARKASSE NEUSS BELEHRTE FALSCH

Die Sparkasse Neuss belehrte  Darlehensnehmer in den Jahren 2007/2008 beim Abschluss von Verbraucherdarlehen in Widerrufsbelehrungen im Hinblick auf Darlehensnehmerrechte falsch.
Das hat das Landgericht Düsseldorf in einem jüngst ergangenen Urteil festgestellt. ( 10 O 131/14 )

Folge war im konkreten Falle, dass der Darlehensnehmer auch
6Jahre nach Vertragsabschluss den Kreditvertrag wirksam widerrief.

Rechtsanwalt Vogelskamp, der den Darlehensnehmer vor Gericht vertrat,wurde in seiner Ansicht bestätigt, dass die von den Sparkassen und Stadtsparkassen verwendeten Widerrufsbelehrungen im genannten Zeitraum einer rechtlichen Überprüfung im Hinblick auf die Widerrufsbelehrung nicht standhalten.

Die Folge dieser Rechtsprechung ist die Rückabwicklung der Verträge, was zu erheblichen wirtschaftlichen Vorteilen auf Seiten der Darlehensnehmer in der Regel führt.

Das Urteil des LG Düsseldorf ist nicht rechtkräftig.

 

   

 

DARLEHENSWIDERRUF

SPEZIALISTEN DISKUTIEREN IN HAMBURG


Die Verbraucherzentrale Hamburg lud ein - und alle kamen.

Am 2.4. 2014 fand auf Einladung der Verbraucherzentrale Hamburg ein Diskussionstag zum Thema Widerruf Baudarlehen statt. Rund 100 Teilnehmer aus der gesamten Bundesrepublik erschienen, um ihr Wissen zu vertiefen. Dabei saßen juristische Vertreter von Banken neben "Anlegerschützern" und tauschten streitig in der Sache aber in persönlicher Akzeptanz die Argumente der beiden Seiten aus. Rechtsanwalt Richard Vogelskamp als Vertreter einer Vielzahl  von Bankkunden nahm als Teilnehmer der Veranstaltung die Gelegenheit wahr, aktuelle Fragen in der Runde aufzuwerfen und damit zur Diskussion zu stellen. Dabei war es äußerst interessant, die Gegenargumente der Bankenvertreter kennen zu lernen. Dies nicht zuletzt zwecks Abstimmung eigener Akzente in der Vorgehensweise zugunsten der Darlehensnehmer.

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SPARKASSENDARLEHEN ERFOLGREICH WIDERRUFEN

Erneut hat ein deutsches Oberlandesgericht eine Widerrufsbelehrung einer Sparkasse in einem Darlehensvertrag für nicht konform mit dem Gesetz beurteilt und die zeitlich unbegrenzte Möglichkeit des Darlehensnehmers zum Widerruf festgestellt. Das Oberlandesgericht München bewertet in seinem Urteil vom 23.09.2013 ( 19 U 1208/13) die Formulierungen "frühestens mit Erhalt", aber auch die bisher umstrittenen Ergänzungshinweise zu den "Fußnoten" mit Bezugnahme auf eine aus Verbrauchersicht dubiose Prüfungspflicht im Einzelfalle, sowie die Belehrungen zum verbundenen Geschäft schlicht und einfach als falsch.

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MANTEL UND SOHN INTERNATIONALER LIZENZHANDEL KG , MÜNCHEN

Die Firma MANTEL UND SOHN KG mit Sitz in München vertreibt Lizenzgeschäfte auf dem deutschen Kapitalmarkt. Kunden werden sowohl im privaten, als auch im geschäftlichen Bereich aquiriert. Nach unseren Erfahrungen werden vorwiegend "potente" Kunden seitens des Vertriebes angeworben, die gerne mal rund 100.000,- EUR und mehr investieren. Ein in diesem Zusammenhang verwobenes Anlageunternehmen ist die LIONELLE MASTERLIZENZ GMBH. Bei beiden Unternehmen geht es um sogenannte Seed- und Lizenzgeschäfte.

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MEDIUS EXCLUSIVE GMBH / BAYERN CONSULTING GMBH

Die "Anlegerschutzanwälte " berichten auf ihrer Hompage erneut zum Thema

" NETTOPOLICEN "und hauptvertragsunabhängigen Vermittlergebühren:

Einer von unserem Mitglied Rechtsanwältin und Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht Stefanie Fandel vertretenen Mandantin flatterte eine Klage ins Haus, als sie sich nach der Kündigung einer fondsgebundenen Lebensversicherung der Atlanticlux Lebensversicherung S.A. weigerte, die von der Medius Exclusive GmbH verlangte Zahlung von mehr als 3.500 € aus einer ebenfalls von ihr unterzeichneten Vermittlungsgebührenvereinbarung zu begleichen. Der Mandantin war bei Abschluss der Versicherung nicht erklärt worden, dass sie die Raten aus der Vermittlungsgebührenvereinbarung der sog. Nettopolice auch bei Kündigung der Versicherung weiterbezahlen muss. Dass die monatlichen Raten nicht nur an die Atlanticlux Lebensversicherung S.A. abgeführt worden waren, stellte die frisch gebackene Mutter erst fest, als sie nach Einstellung Zahlungen an die Versicherung von der Medius Exclusive GmbH eine Zahlungsaufforderung erhielt. Sie fühlte sich bei Vertragsabschluss falsch beraten und setzte sich gegen die beim Amtsgericht Düsseldorf eingereichte Klage zur Wehr.

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Die CHARISMA IMMOBILIENVERWALTUNGS GMBH

vertreibt seit 2005 atypisch stille Gesellschaftsbeteiligungen. Dabei handelt es sich um eine besonders riskante Anlageform, bei der ein Totalverlust des angelegten Geldes möglich ist. Nach dem Gesellschaftsvertrag müssen die Rateneinlagen sogar dann weiter gezahlt werden, wenn die Firma bereits insolvent ist. Der Anleger hat keinen Einfluss auf die Verwendung der Gelder und ist auf Gedeih und Verderb vom Handeln der Geschäftsführung abhängig. Der Bundesgerichtshof fordert deshalb nicht umsonst, dass eine sehr umfassende Risikobelehrung bei solchen Beteiligungen zu erfolgen hat.

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NORD CAPITAL OFFSHORE FONDS 4

Der NORD CAPITAL Offshore Fonds 4 GmbH & Co: KG besitzt die Schiffe MS „E.R. Athina" und MS „E.R. Georgina" . Auch in Bezug auf diesen Schiffsfonds müssen wir feststellen, dass die Chartereinnahmen gegenwärtig deutlich unter der Prospektierung liegen. Bekanntlich sind die Charterverträge wesentliche Grundlage für den funktionierenden Betrieb von Schiffen im Rahmen eines Schiffsfonds. Der Zweitmarkt weist gegenwärtig einen Kurs von 40 % dieses im Jahre 2009 aufgelegten Fonds aus. Das deutet auf eine enttäuschende Entwicklung für die Anleger hin. Insgesamt ist festzustellen, dass die anhaltende Krise in der Schifffahrt auch das angesehene Emissionshaus NORD CAPITAL GmbH & Cie. KG erreicht hat.

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Königliche Schiffsfonds - MT „King Douglas" und MT „King Daniel" in der Krise

Die König & Cie. GmbH & Co. KG legte seit ihrer Gründung 1999 rund 50 Schiffsfonds auf. Die Beteiligungen liefen nicht durchweg gut. Die einzelnen Fonds sind mit Sanierungsabsichten gescheitert. Zumindest sind finanzielle Schwierigkeiten festzustellen.

Die Produktentanker-Fonds IV MT King Douglas und MT King Daniel haben dabei bis heute einen äußerst schlechten Verlauf genommen. Diese beiden im Jahre 2008 aufgelegten Fonds wurden von Anlegern mit mehr als 40 Mio. Euro bedient. Es handelt sich um Tanker der Panamax-Klassen. Es ist festzustellen, dass die Chartereinnahmen nachhaltig zu gering sind, um die Schiffe „über Wasser" zu halten. Die prospektierten Prognosen in Bezug auf Ausschüttungen konnten nicht eingehalten werden. Zahlreiche Unternehmen der Finanzbranche, so auch die Postbank Finanzberatung AG, vermittelten diesen Schiffsfonds an Anleger.

Immer wieder hören wir Klagen der Anleger, dass diese Fonds von den Beratern als geeignet zur Altersvorsorge angeboten wurden. Grundsätzlich eignen sich keine geschlossenen Fonds - dazu zählen die Schiffsfonds- zu diesem Anlageziel. Mehrfach wurde dies bereits von der Rechtsprechung festgestellt.

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MPC Leben Plus Fonds VII

Unter dem Begriff „Zukunft gestalten" wirbt der Katalog der Fondsgesellschaft Münchmeyer Petersen Capital (MPC) für den Rendite-Fonds Leben Plus VII GmbH & Co. KG. Dabei handelt es sich um eine Gesellschaft, die Deutsche Kapitallebensversicherungen sowie private Rentenversicherungen zu unterschiedlichen Restlaufzeiten erwerben. Am 31.12.2011 fanden sich in diesem Fonds 3.204 Stück Versicherungspolicen zu einem Wert von über 200 Mio. Euro. Es ist seit einigen Jahren offenkundig, dass die sogenannten Lebensversicherungsfonds aufgrund verschiedener Faktoren, nicht zuletzt wegen einer gestiegenen Lebenserwartung der Bevölkerung, Prognoseprobleme aufweisen. Es ist immer wieder festzustellen, dass kaum ein Lebensversicherungsfonds dieser Fondsgesellschaft die erwarteten Ergebnisse erzielt hat. Dabei wurden diese Fonds von namenhaften Bankunternehmen, wie zum Beispiel der Commerzbank AG in Frankfurt an die Anleger vertrieben.

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